Neues Logistikkonzept

Neues Logistikkonzept stärkt die Feuerwehren im Bezirk

Bei Katastropheneinsätzen müssen Material und Ausrüstung oft rasch und zuverlässig an ihren Bestimmungsort gelangen. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viele Transportfahrzeuge zur Verfügung stehen, sondern auch, für welche Aufgaben sie geeignet sind. Deshalb wurden im Zuge der Katastrophenhilfsdienst-Übung am 08.10.2026 in Hollabrunn die Daten von 20 Transportfahrzeugen der Feuerwehren im Bezirk detailliert erfasst und in einem gemeinsamen Logistikkonzept zusammengeführt.

„Oft sind es die Details, die entscheidend sind: Können sechs oder acht Paletten mit Sandsäcken transportiert werden? Ist eine Strecke angesichts von Höhenbeschränkungen oder zulässigen Achslasten befahrbar? Deshalb haben wir pro Fahrzeug etwa 30 Parameter erfasst“, erklärt Übungsleiter Christian Holzer.

Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Reinhard Scheichenberger betont: „Damit können wir das beste Fahrzeug für die jeweilige Aufgabe einsetzen. Außerdem wissen wir nun, dass uns im Bezirk eine Gesamttransportkapazität von 60 Tonnen zur Verfügung steht.“

„Durch das Zusammenführen der Führungskräfte aus dem Bezirksführungsstab und dem Katastrophenhilfsdienst konnten die Fahrzeuge rasch erfasst werden“, berichtet Markus Zahlbrecht vom Bezirksführungsstab.

Auch die neue digitale Einsatzführung wurde im Rahmen der Übung unter der Leitung von Bernd Altinger erprobt. Sie soll künftig dabei helfen, Einsatzinformationen aus den Feuerwehren rasch zusammenzuführen und übersichtlich darzustellen.

Nach oben scrollen