Ein Wochenende ganz im Zeichen der Feuerwehr erlebten die Mitglieder der Feuerwehrjugend Pernersdorf am 10. und 11. Oktober 2026. Bei einem 24-Stunden-Dienst mussten die Jugendlichen zahlreiche realitätsnahe Übungseinsätze bewältigen – von der Tierrettung über Verkehrsunfälle bis hin zur Brandbekämpfung.
Nach dem Einrichten der Schlafplätze und einer Kontrolle der Einsatzfahrzeuge begann der Übungsdienst am Samstag mit einer Tierrettung. Ein auf einem Baum festsitzender Affe musste mithilfe einer tragbaren Leiter geborgen und seinem Besitzer übergeben werden.
Wenig später folgte ein simulierter Verkehrsunfall mit einem überschlagenen Pkw. Dabei galt es, eine verletzte Person zu versorgen und das Fahrzeug anschließend mit einer Seilwinde wieder aufzurichten.
Eine weitere technische Herausforderung erwartete die Jugendlichen auf dem Gelände eines Erdbauunternehmens. Dort war laut Übungsannahme eine Person unter einer schweren Eisenmulde eingeklemmt. Mithilfe von Hebekissen gelang es, die Person zu befreien.
Am Abend standen mehrere Brandeinsätze auf dem Programm. Zunächst musste nach einem Verkehrsunfall eine Rauchentwicklung im Motorraum eines Pkw bekämpft und anschließend die Fahrzeugbatterie abgeklemmt werden. Danach folgte ein simulierter Mülltonnenbrand.
Auch in der Nacht auf Sonntag blieb der Feuerwehrnachwuchs gefordert. Gegen 1 Uhr erfolgte eine weitere Übungsalarmierung zum Gelände von WEINGARTEN.rocks. Nach einer fehlgeschlagenen Starthilfe war laut Szenario ein Brand im Motorraum eines Pkw ausgebrochen. Die Jugendlichen führten die Brandbekämpfung mit Wasser und Schaum durch.
Nach einer kurzen Nachtruhe endete der 24-Stunden-Dienst am Sonntag mit einem gemeinsamen Frühstück sowie dem Aufräumen und Versorgen der verwendeten Ausrüstung.
Mit den unterschiedlichen Übungsszenarien sollten die Jugendlichen nicht nur ihre feuerwehrtechnischen Kenntnisse vertiefen, sondern auch Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und das richtige Verhalten in Einsatzsituationen trainieren.
Die Freiwillige Feuerwehr Pernersdorf zeigte sich erfreut über das Engagement und die Leistungen ihres Nachwuchses. Ein besonderer Dank galt den Betreuern, Übungsdarstellern, Unterstützern sowie den beteiligten Unternehmen, die den 24-Stunden-Dienst ermöglichten.












