Einsatzübung in der Justizanstalt

Großangelegte Einsatzübung in der Justizanstalt Sonnberg

Am Dienstag, dem 22. September, fand in der Justizanstalt Sonnberg eine großangelegte Alarm- und Einsatzübung statt.

Gemäß Alarm- und Einsatzplan wurden die örtlich zuständige Feuerwehr Sonnberg sowie die Feuerwehren Hollabrunn, Göllersdorf, Dietersdorf und Oberfellabrunn zu einem angenommenen Dachstuhlbrand mit mehreren vermissten bzw. zu rettenden Personen alarmiert.

Im Mittelpunkt der Übung standen die Brandbekämpfung, die Personenrettung sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen unter den besonderen Gegebenheiten einer Justizanstalt.

Zur Brandbekämpfung wurde unter anderem ein Außenangriff über den Wasserwerfer des HLF3 der Feuerwehr Göllersdorf sowie über den Wasserwerfer der Drehleiter Hollabrunn durchgeführt. Parallel dazu gingen Atemschutztrupps gemeinsam mit einem Justizwachebeamten und Löschleitungen zum Innenangriff und zur Personensuche in das Gebäude vor.

Neben den Feuerwehren waren auch das Rote Kreuz, die Polizei sowie zahlreiche Bedienstete der Justizwache in die Übung eingebunden. Damit konnte das Zusammenspiel aller Organisationen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen beübt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil solcher Übungen ist es, nicht nur Bewährtes zu festigen, sondern auch Verbesserungspotenzial zu erkennen. Bei der anschließenden Nachbesprechung konnten insbesondere an den Schnittstellen sowie bei der Kommunikation zwischen den jeweiligen Verbindungspersonen wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. Diese werden nun genutzt, um die gemeinsamen Abläufe für einen möglichen Ernstfall weiter zu optimieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzorganisationen, den Bediensteten der Justizanstalt Sonnberg sowie allen Verantwortlichen für die Vorbereitung und Durchführung dieser umfangreichen Übung.

Gemeinsam üben, Abläufe verbessern – für den Ernstfall vorbereitet sein.

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