Der 4. Zug (AFKDO Retz) der 7. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft nahm an einer Katastrophenhilfsdienst-Zugsübung im Übungsdorf des NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrums in Tulln an der Donau teil.
Die Übung wurde von Zugskommandant Andreas Schuch ausgearbeitet und vorbereitet. Christian Holzer, Kommandant der 7. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft, und sein Stellvertreter Christian Brantner zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.
Durchgeführt wurde die Übung im Stationsbetrieb. Dadurch hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, verschiedene Einsatzszenarien praxisnah zu beüben. An den einzelnen Stationen wurden die jeweiligen Arbeitstechniken zunächst erläutert, anschließend praktisch umgesetzt und danach gemeinsam besprochen.
Station „Sichern“
Bei dieser Station standen Maßnahmen zur Schadstoffbekämpfung und zum Objektschutz im Mittelpunkt. Die Übungsschwerpunkte lagen unter anderem auf dem Pölzen eines beschädigten Öltanks sowie dem fachgerechten Abdichten einer Garageneinfahrt. Ziel war es, das Eindringen oder Austreten von Flüssigkeiten zu verhindern und die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen im Einsatzfall richtig anzuwenden.
Station „Brand“
An der Station „Brand“ wurde die Handhabung einer Löschleitung im Stiegenhaus beübt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Anwendung der sogenannten Loop-Technik. Diese ermöglicht eine sichere und effiziente Schlauchführung in engen Bereichen sowie bei Richtungsänderungen innerhalb von Gebäuden.
Station „Tierrettung“
Im Bereich des Bauernhofes wurde die Rettung eines verunfallten Großtieres aus einem Schacht geübt. Ziel dieser Station war die sichere und möglichst schonende Rettung des Tieres unter besonderer Berücksichtigung des Eigenschutzes der eingesetzten Feuerwehrmitglieder.
Die Übung bot den Teilnehmern eine wertvolle Gelegenheit, wichtige Handgriffe und Abläufe im Katastrophenhilfsdienst unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit innerhalb des Zuges weiter zu festigen.








