Am Ortsrand von Obermarkersdorf ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs, in denen Personen verletzt und eingeklemmt sind. Während der Menschenrettung mit hydraulischen Rettungssätzen beginnen Rauchschwaden aus den Fahrzeugen aufzusteigen.
Der Übungsleiter der Feuerwehr Obermarkersdorf befahlt das
Herstellen eines dreifachen Brandschutzes und die Absicherung der Einsatzstelle.
Die Feuerwehr Schrattenthal führte die Löschwasserversorgung vom Jägerteich zur Übungsstelle mittels Tragkraftspritze durch.
Während der Bergung der letzten Person entzündete sich Ladegut im Kofferraum eines PKWs. Bei der Brandbekämpfung wurden Versandstücke mit radioaktiver Kennzeichnung gefunden. Weiters entsteht ein Brand im Motorraum des anderen beteiligten Fahrzeuges.
Der Einsatzbereiche wurde großräumig abgesperrt und die Strahlenschutzgruppe wurde angefordert. Die Brandbekämpfung erfolgte mittels Mittelschaumrohr aus größtmöglicher Distanz mit der Windrichtung.
Die eingetroffene Strahlenschutzgruppe rüstete sich aus und begann mit den ersten Messarbeiten. Nach umfangreichen Messungen wird ein leicht erhöhter Messwert im Bereich eines Versandstückes festgestellt. Hierauf wurd nach Rücksprache mit Journaldienst von Austria-Resarch-Seibersdorf, wurde eine umgehende Abholung der Versandstücke zugesagt.
Umfangreiche Nachbesprechungen und Feedbacks bestätigten den großen Umfang an neuen Erkenntnissen für weitere Einsätze / Übungen.
Eingesetzt Feuerwehren: Obermarkersdorf, Schrattenthal, Waitzendorf und Strahlenschutzgruppe 7 mit ingesamt 26 Feuerwehrmitgliedern
Quelle: Strahlenschutzgruppe 7
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