BEZIRK HOLLABRUNN / Das Sturmtief Emma hat auch den Bezirk Hollabrunn stark getroffen. Mehr als 38 Freiwillige Feuerwehren mit ca. 500 Helfern mussten bis gestern Abend an die 150 Einsätze bewältigen
Besonders getroffen hat der Sturm die Bezirkshauptstadt Hollabrunn. Das Einsatzspektrum spannte sich von umgeknickten Bäumen, einem absturzgefährdeten Rauchfang, einer umsturzbedrohten Mauer, einem abgedeckten Garagendach bis zur umgewehten Überdachung der Bushaltestelle am Bahnhofsvorplatz, zieht Stadtfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger eine erste Bilanz.
In der Weinstadt Retz konnte ein ca. 15 Meter hoher Baum dem Regen und Eis nicht mehr standhalten und stürzte auf ein Hausdach. Kommandant Ing. Christian Lehninger: Da es immer wieder zu Unfällen bei Wegräumarbeiten von umgestürzten Bäumen kommt, mussten wir bei diesem Einsatz mit äußerster Vorsicht vorgehen. Nachdem die meisten Äste entfernt wurden, konnte der Stamm mit dem Kran gesichert und umgesägt werden.
In Mailberg riss Emma gar ein Dach von einem Keller. In Ravelsbach musste die Feuerwehr zu einem Sturmeinsatz in die Kremser Straße ausrücken. Durch den starken Sturm brachen von einem Baum mehrere große Äste ab und stürzten auf die Fahrbahn bzw. auf ein darunter befindliches Tor, so Kommandant Werner Murhamer. Die herabgebrochenen Äste wurden zersägt, die Fahrbahn gereinigt. Es drohten jedoch weitere Äste herabzustürzen. Murhamer: In luftiger Höhe konnten nun die weiteren gefährlichen Äste abgesägt werden.
Bisher leisteten im Bezirk Hollabrunn ungefähr 40 Freiwillige Feuerwehren mit ca. 600 Helfern an die 200 Einsätze.
Quelle: bfkdo
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