Am 30.01.2025 fand die diesjährige Kommandantenfortbildung des Feuerwehrabschnitts Hollabrunn statt.
Etwa 90 Feuerwehrkommandanten und -Stellvertreter der insgesamt 49 Feuerwehren des Abschnitts fanden sich dafür im Feuerwehrhaus Wullersdorf ein.
Die Veranstaltung startete mit zwei interessanten Vorträgen. Zum Einen gaben Brandermittler der Polizei Einblicke in ihre Arbeitsweise bei und nach Bränden. Die Vortragenden zeigten insbesondere, wie die Feuerwehr bestmöglich bei der Brandursachenermittlung unterstützen kann.
Der zweite Vortrag ging auf die Gefahren durch Strom ein. Thomas Haunold, Leiter von Netz NÖ Hollabrunn, zeigte, welche Maßnahmen bei Einsätzen mit spannungsführenden Anlagen getroffen werden müssen. Besonders wurden dabei die Gefahren bei Überschwemmungen, etwa wenn Trafostationen oder Photovoltaik-Wechselrichter betroffen sind, behandelt.
Nach einer kurzen Pause übernahm Abschnittsfeuerwehrkommandant Markus Zahlbrecht und gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Prägend für 2024 waren natürlich die zwei Katastrophen: der Starkregen im August im Raum Hollabrunn und Oberfellabrunn, sowie die Hochwasserkatastrophe im September in ganz Niederösterreich. Diese waren für die Feuerwehren herausfordernd und ließen die Zahl der absolvierten Einsätze stark steigen. Insgesamt wurden von den Feuerwehren des Abschnitts Hollabrunn weit mehr als 120.000 Stunden ehrenamtlich eingesetzt. Fast 900 Mitglieder nahmen 2024 bei den im Abschnitt angebotenen Ausbildungskursen teil.
Auch für das Jahr 2025 plant das Abschnittsfeuerwehrkommando Hollabrunn wieder die erfolgreichen einheitlichen Winterschulungen, eine Vielzahl von Weiterbildungskursen und größere Übungen.
Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger referierte schließlich über die Neuigkeiten im Landesfeuerwehrkommando und im NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum.
Anschließend wurde im lockeren Rahmen weiterdiskutiert.



