Am Montag, den 28. Oktober, fand im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln ein Stammtisch für alle Disponenten der Alarmzentralen der Feuerwehren statt.
Zu den Themen gehörten unter anderem die Vorstellung eines neuen Tools zur Unterstützung bei Notrufen, die Präsentation von Zahlen, Daten und Fakten zum Hochwasser im September sowie eine Gruppenarbeit zu den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Hochwasserereignis in den jeweiligen Alarmzentralen. Die präsentierten Zahlen gaben einen guten Einblick in das Ausmaß dieses Jahrhunderthochwassers aus der Sicht der Alarmzentralen. Von den Feuerwehrdisponenten in Niederösterreich wurden in den zehn Tagen unter höchstem Druck über 18.000 Notrufe angenommen und weitergeleitet. Auch wir als Bereichsalarmzentrale für den Bezirk Hollabrunn konnten unseren Teil dazu beitragen und entsandten Disponenten in die Schulungsleitstelle nach Tulln, wo sie primär Notrufe aus den stark betroffenen Bezirken entgegennahmen und diese somit entlasteten.
Zum Abschluss der Veranstaltung durften die bereits fertig ausgebildeten Disponenten ihre DISPO-Patches entgegennehmen. Aktuell verfügen wir im Bezirk Hollabrunn über sechs fertig ausgebildete Disponenten; weitere zwölf befinden sich derzeit in Ausbildung. Ein großes Dankeschön geht an Florian Walchhütter, der hauptberuflich in der Landeswarnzentrale in Tulln tätig ist und die Ausbildung der Disponenten im Bezirk verantwortet.
„Abschließend möchten wir uns als Disponenten auch beim ELKOS-Team des NÖ Landesfeuerwehrverbandes für die Unterstützung während des Großereignisses sowie für die Ausbildung in den DISPO-Modulen bedanken“, so Bernd Altinger, Leiter der Bereichsalarmzentrale Hollabrunn.


