Am unbeschrankten Bahnübergang auf der LB 30 zwischen Watzelsdorf und Unternalb/Retz ereignete sich am Dienstag Nachmittag ein schwerer Unfall zwischen einem Schienenfahrzeug und einem LKW.
Wie durch ein Wunder wurde der LKW Fahrer bei diesem Unfall nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Lokführer wurde nicht verletzt.
Die Bergemaßnahmen für die Feuerwehren Hollabrunn, Zellerndorf und Watzelsdorf gestalteten sich als äußerst schwierig.
Zunächst wurde die Trommel des Betonmischwagens aufgeschnitten um mit einem Bagger den Großteil des geladenen Betons auszuschaufeln.
In weiterer Folge konnte die Mischtrommel abgebaut und auf einen beigestellten LKW verladen werden.
Danach erfolgte die Sicherung der Lokomotive durch die Mitarbeiter des Hilfszugs der Österreichischen Bundesbahn.
Erst nach dem Anheben des Schienenfahrzeuges konnte der LKW mit den Seilwinden des HLF 3 Zellerndorf und WLFA-K Hollabrunn vom Schienenfahrzeug getrennt werden.
In weiterer Folge wurde der LKW vom Gleiskörper gehoben und auf einer Straßenfläche wieder auf die eigenen Räder gestellt.
Danach wurde der Betonmischer auf einen ebenfalls beigestellten Tieflader verladen und durch eine Firma abtransportiert.
Für die Feuerwehren ging um 21:45, nach etwa 8 Stunden anstregender Arbeit, der Einsatz zu Ende.
Im Einsatz standen:
Freiwillige Feuerwehr Hollabrunn
Freiwillige Feuerwehr Watzelsdorf
Freiwillige Feuerwehr Zellerndorf
Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn
Straßenmeisterei
Polizei
Rotes Kreuz
Marktgemeinde Zellerndorf
Einsatzleiter ÖBB
ÖBB Hilfszug
ÖBB Schienenkran
ÖBB Schienenbautrupp
örtliche Werkstätte
Transportunternehmen
Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn
Wir möchten uns bei allen beteiligten (Einsatz) Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken!
Text und Fotos: FF Hollabrunn





