Klein Burgstall (Maissau) – 100.000 m² Wald in Vollbrand

Am Freitag, den 10. April 2009, entdeckten Forstarbeiter einen Waldbrand am sogenannten Herrenberg. Umgehend wurden drei Feuerwehren zum Einsatzort alarmiert.

Aufgrund der angetroffenen Lage, forderte Einsatzleiter HBI Andreas Schwingl sofort weitere Kräfte an.
Trotz der riesigen Fläche, konnten die Feuerwehrmitglieder innerhalb nur einer Stunde den Brand weitestgehend löschen. Danach waren 97 Frauen und Männer mit Feuerpatschen und Schanzwerkzeug
in Schwerstarbeit damit beschäftigt Glutnester aufzuspüren und zu ersticken, Wurzelstöcke aufzureißen und abzulöschen.
Großartig unterstützt wurden die Feuerwehren durch acht Landwirte aus der näheren Umgebung, die mit Ihren Güllefäßern die Wasserversorgung sicherten. Ohne Ihre Hilfe wäre ein so rascher
Einsatzerfolg nicht möglich gewesen. Die Feuerwehren und Landwirte waren durch regelmäßige gemeinsame Übungen für den Einsatz gerüstet.
Noch immer gibt es Glutnester, darum wurde für die Nacht eine Brandwache der Feuerwehr aufgestellt, um bei einem Wiederaufflammen sofort eingreifen zu können.
Dank des raschen Einsatzes von 6 Feuerwehren (Eggendorf am Walde, Grübern, Maissau,Mühlbach, Ravelsbach, Ziersdorf) mit insgesamt 97 Feuerwehrmitgliedern und 13 Fahrzeugen konnte
Schlimmeres verhindert werden.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Johann Thürr sowie Bürgermeister Martin Schmid trafen ebenfalls am Einsatzort ein.
Es war hauptsächlich Jungwald, der dem Feuer zu Opfer fiel, so der zuständige Förster, er schätzt den Schaden auf etwa 80.000 Euro.
Die Brandursache ist im Moment noch nicht bekannt, erste Ermittlungen laufen in Richtung unvorsichtiges Verhalten eines Waldbesuchers.

Quelle: BFKDO

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