5232 Burschen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren stellten beim 42. Landestreffen der NÖ Feuerwehrjugend vom 3. Bis 6. Juli 2014 in Schönkirchen-Reyersdorf (Bezirk Gänserndorf) einen Teilnehmerrekord auf.
Der Bezirk Hollabrunn war mit den Feuerwehrjugendgruppen Großreipersdorf, Göllersdorf, Hadres, Kleinstetteldorf, Mühlbach, Obritz, Platt, Retz, Retzbach, Thern, Untermarkersdorf, Unterretzbach, Wullersdorf und Ziersdorf vertreten.
Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, einst selbst begeistertes Mitglied der Feuerwehrjugend, zeigte sich vom Engagement und dem Einsatz der jungen Löschprofis begeistert: Wenn man diese jungen Menschen beobachtet, wie viel Engagement und Herzblut sie in Ausbildung und Wettkämpfe investieren, dann kann man nur den Hut vor dieser Einsatzbereitschaft ziehen. Ich bin auf jedes Mädchen und auf jeden Burschen stolz, das seine Freizeit in die freiwillige Feuerwehr investiert. Diese Menschen werden in Zukunft jene sein, die rund um die Uhr für die Sicherheit Niederösterreichs sorgen werden.
Feuerwehrlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, der allen 5232 Lagerteilnehmern bei der Siegerehrung am Sonntag ein Eis spendierte, lobte vor allem den großen Enthusiasmus der jungen Feuerwehrleute: Es ist nicht selbstverständlich, dass sich in Zeiten von steigendem Egoismus noch immer Burschen und Mädchen finden, die sich für die Ideale der freiwilligen Feuerwehr einsetzen. Angesichts dieser Leistungen braucht uns um die Zukunft unseres Landes nicht bang sein.
Eine gewaltige Herausforderung war das größte Jugendlager Österreichs vor allem für die Kochprofis des NÖ Landesfeuerwehrverbandes. Sie waren mit einer mobilen Großküche angerückt, in der nicht nur herzhafte, deftige und vitaminreiche Menüs zubereitet wurden. Ihr Meisterstück lieferten die FF-Köche mit der Zubereitung von Spezialgerichten für 70 Allergiker (Fructose, Lactose, Gluten, Hefe, Weizen, Zucker, Nuss, Ei) ab. Aber auch 15 junge Moslems in den Reihen der NÖ Feuerwehrjugend mussten während des Wochenende nicht auf ihr Halal-gerechtes Essen verzichten.
Ein schöner Beweis dafür, dass bei der freiwilligen Feuerwehr jeder willkommen ist – egal welcher Nationalität, Religion oder Hautfarbe. Uns verbindet nur eines: der Wille zu helfen.
Um den Hunger zu stillen, mussten die Feuerwehrköche insgesamt 14 Tonnen Lebensmittel verarbeiten: 700 Kilo Frischfleisch, 450 Kilo Reis, 35.000 Stück Gebäck, 600 kg Brot, 1400 Kilo Teigwaren (Hörnchen), 5000 Stück Würste, 1000 Kilo Kaiserschmarrn, 5000 Stück Topfengolatschen und 12.000 Stück Obst. Auch auf Diabetiker und Allergiker wurde Rücksicht genommen. Für sie wurden spezielle Gerichte angefertigt. Um den Durst zu stillen, standen 36.000 Liter Getränke bereit.
Quelle: NÖ LFKDO
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