Die Feuerwehrjugend Göllersdorf ist im Jahr 2012 der Überbringer des Friedenslichtes für Niederösterreich
Wenige Tage vor Weihnachten holen jedes Jahr Vertreter der Feuerwehrjugend, des Roten Kreuzes, des Samariterbundes, der Pfadfinder, der ÖBB, des Bundesheeres und Freunde des Friedenslichtes aus Deutschland, Italien, Tschechien und der Schweiz im ORF-Landesstudio Oberösterreich in Linz das Friedenslicht ab, um es in 25 europäischen Ländern zu verteilen.
Der Weihnachtsbrauch ist 1986 im ORF-Landesstudio Oberösterreich entstanden. Eigentlich war das Friedenslicht nur als einmalige Aktion für Licht ins Dunkel geplant.
Aber schon im ersten Jahr wurde das Friedenslicht aus Betlehem von der Bevölkerung begeistert aufgenommen.
Inzwischen ist das Symbol des Weihnachtsfriedens in ganz Europa zum Brauchtum geworden. Es hat sich besonders in den Nachbarländern Ost- und Mitteleuropas einen Platz in den Herzen der Menschen geschaffen.
Als Symbol des Weihnachtsfriedens wird es von Millionen Menschen angenommen, weitergegeben und behütet.
Ein Kind aus der krisengeschüttelten Region Betlehem hat heuer in der Geburtsgrotte ein Licht entzündet, das in einer Speziallampe von Austrian Airlines nach Linz geflogen wurde.
Am 20. Dezember 2012 übergab die 13-jährige Christina Mader im ORF-Landesstudio Oberösterreich im Rahmen eines Festaktes das Friedenslicht an die anwesenden Delegationen.
Als Vertreter von Niederösterreich haben zwei Mitglieder der Feuerwehrjugend Göllersdorf das Friedenslicht übernommen.
Ergänzung vom Freitag, 21. Dezember 2012:
Nachdem eine kleine Abordnung aus Göllersdorf am Vortag das Friedenslicht 2012 in Linz entgegen genommen hat, wurde es am Abend des 21. Dezember 2012 nach Bad Vöslau gebracht.
Eine vorweihnachtliche Romantik kam auf, als bei leichtem Schneefall von der Feuerwehrjugend Göllersdorf das Friedenslicht in die Pfarrkirche Bad Vöslau gebracht wurde.
Landesfeuerwehrkurat Pater Stephan Holpfer feierte mit den versammelten Feuerwehrkameraden und der Pfarrgemeinde einen stimmungsvollen Wortgottesdienst, dessen Höhepunkt die Weitergabe des Friedenslichtes war.
Bei diesem Festakt waren Abordnungen der Feuerwehrjugendgruppen Breitenwaida, Göllersdorf, Großreipersdorf, Seefeld-Kadolz und Ziersdorf, sowie BR Reinhard Scheichenberger und ABI Ernst Forsthuber dabei.
In den nächsten Tagen wird nun das Friedenslicht durch unzählige Jugendgruppen im ganzen Bundesland an die Bevölkerung weitergeben.
Im Anschluss an den Wortgottesdienst lud das Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn und die Feuerwehrjugend Göllersdorf zu einer Agape in das Gerätehaus der FF Bad Vöslau. Die Friedenslichtpilger wurden mit heißem Tee, Kinderpunsch und Köstlichkeiten aus der Region Göllersdorf versorgt, um für die unterschiedlich lange Heimreise gestärkt zu sein.
Ergänzung vom Samstag, 22. Dezember 2012:
Am 20. Dezember 2012, genau am 46. Geburtstag des verstorbenen Pfarrers von Göllersdorf und Breitenwaida, Mag. Johannes Leuthner, hat eine kleine Abordnung aus Göllersdorf das Friedenslicht 2012 in Linz entgegen genommen.
Tags darauf brachte es die Feuerwehrjugend Göllersdorf nach Bad Vöslau. Von dort wird das Friedenslicht durch unzählige Jugendgruppen im ganzen Bundesland an die Bevölkerung weitergeben.
Am Abend des 22. Dezember 2012 überbrachte die FJ Göllersdorf das Friedenslicht ihrer Heimatgemeinde, wo es Pfarrprovisor Dr. Michael Wagner und Bürgermeister Josef Reinwein in Empfang nahmen.
Nach der Hl. Messe in der Pfarrkirche Göllersdorf wurde das Friedenslicht in der Schmerzenmanns-Kapelle bei der Gedenktafel unsers verstorbenen Feuerwehrkameraden Johannes Leuthner entzündet.
Von dort kann das Licht als Symbol des Weihnachtsfriedens abgeholt und weitergegeben werden.
Quelle: BFKDO – Feuerwehrjugend
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