Unter dem Motto „Trennen statt Brennen“ starten die NÖ Umweltverbände eine Informationskampagne, um auf die Brandgefahr durch falsch entsorgte Batterien und Akkus aufmerksam zu machen. Allein in Niederösterreich landen jährlich rund 7,7 Millionen Batterien und Akkus im Restmüll. Besonders Lithium-Akkus stellen ein erhebliches Brandrisiko dar, da sie bei Beschädigung oder Kurzschluss Brände in Müllsammelfahrzeugen und Entsorgungsanlagen auslösen können.
Um die richtige Entsorgung zu erleichtern, wurde ein neuer Informationsfolder mit praktischen Aufklebern entwickelt. Die Idee: Aus zwei alten Einmachgläsern werden Sammelbehälter für Batterien und Akkus. Herkömmliche Batterien und Lithium-Batterien werden dabei getrennt gesammelt. Wichtig ist, die Pole von Lithium-Batterien und -Akkus unbedingt mit Klebeband abzukleben, um Kurzschlüsse zu verhindern.
Die gesammelten Batterien und Akkus können anschließend kostenlos in den Wertstoffzentren oder bei entsprechenden Rücknahmestellen im Handel abgegeben werden. Der neue Informationsfolder liegt künftig in den Gemeindeämtern des Bezirks Hollabrunn sowie im Büro des Abfallverbandes Hollabrunn kostenlos auf.
Auch das Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn unterstützt diese Initiative und appelliert an die Bevölkerung, Batterien und Akkus niemals im Restmüll zu entsorgen. Durch die richtige Sammlung und Entsorgung können Brände verhindert und sowohl Einsatzkräfte als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft geschützt werden.




