Internationale Waldbrandübung im Nationalpark Podyjí / CZ
Am 10. Oktober 2025 fand auf dem Staatsgebiet der Tschechischen Republik eine grenzüberschreitende Waldbrandübung mit Einsatzkräften aus Tschechien und Österreich statt.
Die Alarmierung der österreichischen Kräfte erfolgte kurz nach 10 Uhr. In der Folge wurden neun Fahrzeuge mit insgesamt 36 Mitgliedern des „Waldbrandzugs Ost“ unter dem Kommando von Karl-Heinz Greiner, dem Kommandanten des Sonderdienstes Waldbrand, entsendet.
Zur Koordination wurden sowohl die Bereichsalarmzentrale als auch der Bezirksführungsstab Hollabrunn mit insgesamt fünf Mitgliedern besetzt.
Die Übungsannahme war ein großflächiger Waldbrand im Nationalpark Podyjí, einem Waldgebiet auf tschechischer Seite nördlich von Mitterretzbach und Hardegg.
Die Hauptaufgabe der österreichischen Kräfte bestand darin, eine Riegelstellung zu errichten, um ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebiete zu verhindern. Dazu wurde vor Ort eine Einsatzleitung durch die österreichischen Kräfte mit einem Verbindungsoffizier von tschechischer Seite errichtet. Zusätzlich waren von österreichischer Seite auch Kräfte der Polizei und der Bezirkshauptmannschaft vor Ort.
Auf tschechischer Seite kamen über 200 Feuerwehrmitglieder mit fast 40 Fahrzeugen, ein Löschhubschrauber sowie diverse Spezialgeräte zum Einsatz.
„Neben den taktischen Übungstätigkeiten ist das primäre Ziel dieser grenzüberschreitenden Übung das gegenseitige Kennenlernen der Strukturen und Arbeitsweisen beider Seiten“, betont Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Reinhard Scheichenberger.
Video: https://youtu.be/OjjsFYUHlmU








