Sonderkatastrophenschutzplan

Pressekonferenz anlässlich der Präsentation des Sonderkatastrophenschutzplanes „Talsperrenbruch Vranov Flutkatastrophe Hardegg“

Am Freitag, den 14. Februar fand über Einladung des Bezirkshauptmannes Mag. Andreas Strobl und Bürgermeister der Stadtgemeinde Hardegg Friedrich Schechtner im Nationalparkzentrum in Hardegg eine Pressekonferenz statt.
Im Zuge dieser Pressekonferenz wurde der neu überarbeitete Sonderkatastrophenschutzplan Talsperrenbruch Vranov von Mag. Andreas Strobl, Bürgermeister Friedrich Schechtner, Dipl. Ing. Stefan Kreuzer von der Abteilung IVW4 Feuerwehr und Zivilschutz der niederösterreichischen Landesregierung und dem Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Hardegg Feuerwehrtechniker Ing. Heinrich Löschnig präsentiert.

Mag. Andreas Strobl beleuchtete die Thematik aus Sicht der im Katastrophenfall zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Dipl. Ing. Kreuzer gab einen Abriss über die Notwendigkeit des Planes, sowie die Abläufe die laut dem neuen Plan im Katastrophenfall in Gang gesetzt werden. Seitens der Stadtgemeinde Hardegg erläuterte Bürgermeister Friedrich Schechtner die Maßnahmen, die von den Mitarbeitern der Stadtgemeinde bereits durchgeführt wurden. Es wurde die Beschilderung der Flucht- und Rettungswege, die durch orangefarbene Holzpfeile gekennzeichnet sind, neu gestrichen und angebracht. Weiters wurde der im Sonderkatastrophenschutzplan enthaltenen Fluchtwegplan samt den Warn und Alarmsignalen an die Einwohner der Stadt Hardegg verteilt.

Anlass für die Überarbeitung war ein Blitzschlag im Juni 2019, der die Funkanlage bei der Talsperre in Vranov zerstörte. Daher wurde es notwendig die Alarmeinrichtungen zu erneuern. Dabei wurde die Alarmweiterleitung von Tschechien über die niederösterreichischen Landeswarnzentrale zur Flutwarnanlage in Hardegg digitalisiert. Die Flutwarnanlage besteht aus mit Pressluft betriebenen Hörnern, die am Bootshaus am alten Badeplatz und am Feuerwehrhaus in Hardegg angebracht sind. Die Anlage steht aufgrund entsprechend dimensionierter Druckluftbehälter und einer mit Akkumulatoren gestützten Niederspannungssteuerung auch im Falle eines Stromausfalles zur Verfügung. Im Zuge der Erneuerung der Warnanlage wurde auch die Sirene am Feuerwehrhaus, als eine der ersten im Land Niederösterreich, auf das neue digitale Alarmierungssystem umgerüstet.

Bei der Pressekonferenz waren seitens der Polizei Bezirkspolizeikommandantstellvertreter Major Eduard Widhalm und Abteilungsinspektor Wolfgang Kraus von der Polizeiinspektion Retz, von der Feuerwehr Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreter Brandrat Reinhard Scheichenberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Ing. Christian Lehninger und Unterabschnittsfeuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Werner Achtsnit anwesend.

Von der Stadtgemeinde Hardegg waren ebenfalls Vizebürgermeister Jürgen Kühlmayer und Stadtamtsdirektorin Margit Müllner dabei. Bezirkshauptmann Mag. Andreas Strobl bedankte sich beim Leiter des Nationalparks Thayatal, Magister Christian Übl für die zur Verfügungstellung des Veranstaltungssaales im Nationalparkzentrum und bei den Anwesenden für die Teilnahme an der Pressekonferenz.

Am Foto von links nach rechts:
Georg North, Mag. Andreas Strobl, Vizebürgermeister Jürgen Kühlmayer, Abteilungsinspektor Wolfgang Kraus, Bürgemeister Friedrich Schechtner, Major Eduard Widhalm, Brandrat Reinhard Scheichenberger, Brandrat Ing. Christian Lehninger, Hauptbrandinspektor Werner Achtsnit, Dipl. Ing. Stefan Kreuzer, Feuerwehrtechniker Ing. Heinrich Löschnig, Ronald Keiblinger Strassenmeister Herbert Panholzer.

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