41. Oberösterreichische Wasserwehrleistungsbewerb in Gold

HFM Andreas ZÖCH der FF Alberndorf im Pulkautal nahm am 23. Mai 2014 am 41. Bewerb um das Oö. Wasserwehrleistungsabzeichen in Gold in der Oö. Landesfeuerwehrschule in Linz erfolgreich teil.

Der Bewerb bestand am Vormittag aus der theoretischen Disziplin Fragen aus dem Feuerwehrwesen. Es gab insgesamt 180 Fragen, die sich in die Fachgebiete Feuerwehrorganisation, Feuerwehrtaktik und Feuerwehrtechnik unterteilten. Daraus mussten jeweils fünf gezogene Fragen aus jedem Fachgebiet innerhalb von insgesamt 15 Minuten beantwortet werden. Im praktischen Teil mussten aus 11 erlernten Seilknoten jeweils fünf gezogene Seilknoten, innerhalb von 10 Minuten richtig angelegt werden. Der Bewerber musste die Seillänge, die Seilstärke und das richtige Seilmaterial selbst wählen.
Zum Schluss folgte am Nachmittag die praktische Disziplin Zillenfahren, welche in Oberösterreich zweimännisch gefahren wird, auf der Donau unweit der Oö Landesfeuerwehrschule. Es gab Sonnenschein, jedoch erschwerte Bedingungen durch den aufgekommenen starken bzw. böigen Wind. Ehrenoberbrandinspektor Günther Baumgartner der FF Auggenthal übernahm die Funktion des Kranzelmann und Hauptfeuerwehrmann Andreas ZÖCH als Bewerber die des Steuermannes ein. Nach dem Start galt es gemeinsam die Zille ca. 250 Meter gegenwärts durch ein Richtungstor zu schieben. Danach erfolgte eine Menschenrettung durch den Kranzelmann, welche durch eine Schwimmholzaufnahme simuliert wurde. Anschließend rudert der Steuermann alleine nauwärts durch eine Schwemmergasse und steuert einen Schwemmerbalken an. Diesem wurde wasserseitig mit gegenwärts stehendem Kranzel angefahren und am Ring mit dem Schiffshaken durch den Kranzelmann angehakt. Nach dem abhaken ging es wieder zweimännisch weiter. Die Zille wurde gewendet und an einer verankerten Rettungszille ebenfalls mit gegenwärts stehendem Kranzel, diesmal uferseitig angelegt. Nach dem Ablegen wurde bis zu einer Wendeboje nauwärts gerudert und diese umrundet. Anschließend galt es nochmals zweimännisch ca. 100 Meter gegenwärts bis zum Zieltor zu schieben. Bewertet wurde nicht nur die richtig durchfahrene Strecke, sondern auch das richtige Anlegen am Schwemmerbalken bzw. der Rettungszille und die dazu gegebenen Kommandos des Steuermannes.
In der Gästewertung erreichten alle Teilnehmer, zwei aus Niederösterreich und je einer aus der Steiermark bzw. aus Bayern, das Bewerbsziel. Bei den Eigenen stellten sich 36 Teilnehmer dem Bewerb. Dort wurden sieben in der Disziplin Zillenfahren auf Grund verschiedener Fehler disqualifiziert.
Voraussetzung für die Teilnahme am Bewerb der Gäste war der Besitz des Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold des eigenen Bundeslandes und eine entsprechende Antretegenehmigung des jeweiligen Landesfeuerwehrverbandes.
Ein besonderer Dank gilt natürlich dem Kranzelmann Ehrenoberbrandinspektor Günter Baumgartner, da auf Grund seiner hervorragenden Leistung und Kameradschaft der Erfolg überhaupt möglich gewesen ist.

{gallery}archive/newsgallery/1001/{/gallery}

Nach oben scrollen