Fast 100 Atemschutztrupps im Einsatz

Bis in die späten Nachstunden standen Feuerwehrmitglieder im Einsatz um den Silobrand in Seefeld-Kadolz zu löschen. In den Abendstunden wurden neue Feuerwehren alarmiert um die Glutnester und Silos zu räumen.

Ab 17:00 standen zeitgleich somit wieder über 100 Feuerwehrmitglieder aus 16 Feuerwehren im Einsatz.
Die Atemschutzträger waren nach meist 3 anstrengenden Einsätzen schon am Ende Ihrer Kräfte. Der Einsatz schien in Kürze beendet zu sein. Jedoch wurde kurz vor Mitternacht, trotz der Flutung mit Stickstoff, erneut ein Glutnest gefunden.
Dieses entstand durch ein glühend heißes Rohr im inneren des Silos. Die Atemschutzträger bekämpften das Glutnest umgehend mit mehreren Feuerlöschern. Zusätzlich wurde das Rohr noch geöffnet, darin befand sich ebenfalls noch ein Glutnest.
Um 01:35 ergaben die letzten Messungen mit der Wärmebildkamera keine erhöhten Temperaturen mehr und es wurde Brandaus gegeben.
Von 8:00 Uhr morgen bis 02:30 in der Nacht standen ständig rund 125 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Das entspricht einer Arbeitsleistung von 2.250 Stunden. Das Funktagebuch umfasst 17 Seiten, das Einsatztagebuch umfasst über 40 Seiten. 383 Atemschutzflaschen (200/300 bar) wurden gefüllt.
Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Thürr und Einsatzleiter Andreas Dietler sind sich einig das alle Feuerwehrmitglieder großartige Leistungen erbracht haben.

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