NÖ Landesfeuerwehrverband
Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn

Josef Weislein-Straße 19
2020 Hollabrunn
Österreich

Tel.: +43 2952 / 2222 - 70
Fax: +43 2952 / 2222 - 71

bfkdo@feuerwehren-hl.at
www.feuerwehren-hl.at


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Bezirksalarmzentrale


Sonderdienste

Alarmierungssystem ELDIS macht Feuerwehren effizienter



Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren kann durch drei unterschiedliche Schienen erfolgen, egal ob mit Sirene oder Personenrufempfänger:
Die Feuerwehr oder eine Zivilperson kann beim oder im Feuerwehrhaus die Feuerwehr durch Drücken des Druckknopfmelders alarmieren.
Die Feuerwehr kann durch automatische Brandmeldeanlagen in großen Objekten (wie z.B. Krankenhaus) automatisch alarmiert werden (unter TUS besser bekannt).
Die Feuerwehr kann durch eine Fernalarmierung über eine Antenne und Empfänger alarmiert werden. Dazu gibt es in jeder Feuerwehr das richtige Empfangsteil mit einer eigenen Frequenz.

Der Notruf 122: Wählt ein "In Not Geratener" den Feuerwehr-Notruf 122, muss am anderen Ende jemand sitzen, der den Anruf entgegennimmt und die notwendigen Schritte wie die Alarmierung der Feuerwehren und Hilfsorganisationen veranlasst. Dies erfordert eine fixe Besetzung dieser Zentrale. Freiwillig ist eine solche 24-Stunden Besetzung nicht durchführbar.

Im Jahre 2002 wurden die Alarmzentralen zu Bereichszentralen und zur Landeswarnzentrale zusammengefasst. Der Bezirk Hollabrunn wird nun von der Landeswarnzentrale alarmiert. Bei Großschadensereignissen und Katastrophen bzw. schon bei bevorstehenden Unwettern wird die Bezirksalarmzentrale Hollabrunn besetzt, damit die Landeswarnzentrale entlastet wird und eine koordinierte Hilfeleistung im Bezirk gewährleistet werden kann.

Vollständige Einsatzbearbeitung! Der computergesteuerte Alarmierungsgeber ist ein weiterer wichtiger Schritt im Bereich der Elektronischen Datenverarbeitung. Bei einem Anruf in der Bereichszentrale/ Landeswarnzentrale wird sofort der Einsatz in Alarmstufen eingeteilt. Das heißt, je nach Schadenslage wird in den Bereichen Brand, Technisch oder Einsatz mit Schadstoffen unterschieden. Je nach Schadensgröße werden dann diese Bereiche noch in Stufen unterteilt (z.B. Auspumparbeiten, Verkehrsunfall mit Menschenrettung, Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen).

Vorteil dieser Alarmstufen

Administrative Vorbereitung: Die zu alarmierenden Feuerwehren und Einsatzorganisationen müssen natürlich auch vorher eingegeben werden. Außerdem sind wichtige Telefonnummern wie z.B. Bezirksfeuerwehrkommando ebenfalls zu erfassen.

Entfernt und doch nah: Am zweiten Bildschirm der Einsatzbearbeitung wird die jeweilige Karte des Einsatzortes angezeigt. Ist z.B. ein Alarm zwischen Unternalb und Retz, so zeigt das Programm den aktuellen Kartenausschnitt an. Weiters können noch die Katastralgemeindegrenzen und die ausgefahrenen/alarmierten Feuerwehren angezeigt werden. Auch eine kleine Lageskizze könnte man mit diesem Proramm erstellen.

Wechselbetrieb: Falls die Landeswarnzentrale überlastet oder im Bezirk ein großer Einsatz im Enstehen ist, so kann die Fernalarmierung auch von der Bezirksalarmzentrale durchgeführt werden.
Die Computeranlage samt der kompletten Alarmierungseinrichtung ist für eine Stunde notstromversorgt. Darüberhinaus wurde für die wichtigen Räumlichkeiten im eine Notstromversorgung mit einem Notstromaggregat vorbereitet. Im Falle eines Computer-Absturzes besteht mit einer manuellen Notfalleinrichtung immer die Möglichkeit die Feuerwehren zu alarmieren.
Die Eingabemaske des ELDIS-Systems
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Die Eingabemaske des ELDIS-Systems

Einsatzpraktische Gestaltung



Die umgestaltete Bezirksalarmzentrale
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Die umgestaltete Bezirksalarmzentrale